Naturförderer aus der Schweiz Shahverdi Ahadov und Eglė Skeiverytė-Razauskienė, Referentin für die deutsch-litauische Zusammenarbeit, Stadtverwaltung Vilnius . Foto: Ingwar Heinrich Lotz
Naturförderer aus der Schweiz Shahverdi Ahadov und Eglė Skeiverytė-Razauskienė, Referentin für die deutsch-litauische Zusammenarbeit, Stadtverwaltung Vilnius . Foto: Ingwar Heinrich Lotz

Shahverdi Ahadov ist beruflich in der schweizerische Uhrenindustrie tätig. Außerdem ist er in der Schweiz als ein Naturförderer bekannt.

Als Naturförderer hat Shahverdi Ahadov seit 2009 in seiner Freizeit eigenständig und freiwillig mit seinem eigenen Finanzen verschiedenste innovative, gemeinnützige Natur- und Landschaftsförderende Projekte vor allem in der Schweiz, aber auch in Frankreich, Deutschland und Österreich umgesetzt.

Das ökologische Gleichgewicht, Innovation und Nachhaltigkeit der schweizerischen und europäischen Natur haben in seinen innovativen Projekten Priorität. Eines seiner Projekte ist „Förderung des Walnussanbaus in Europäischen Ländern“.

Im Jahr 2015 hat er zuerst in den baltischen und danach in weiteren osteuropäischen Ländern seine neue Naturumwelt- und Friedensprojektidee „Walnussbäume als Naturfriedenssymbol zwischen der Schweiz und den Ostländern“ begonnen zu realisieren.

Das Ziel dieses Projektes ist Gemeinde und Städte von europäischen Ländern ebenfalls zu aktivieren und zu unterstützen in öffentlichen Geländen-Parks mehr von essbaren fruchttragenden Walnussbäumen anstelle von nichtessbaren Pappeln, Eichen, Buchen, Weiden usw. anzupflanzen.

Juglans regia 2Als Naturförderer wählte er für das Projekt den veredelten Walnussbaum (Juglans regia) als ein lebendiges Naturfriedenssymbol zwischen der Schweiz und europäischen-östlichen Ländern aus.

Diese schöne, langlebige Parkbaumart mit seinen ernährenden kunstvollen Früchten („Queen of the kitchen“) und den hochwertigen Hölzern („King of the forest“) eignet sich besonders den bilateralen, kulturellen, friedlichen, umweltfreundlichen, zukunftsgerichteten Aspekt dieses Projektes zu zeigen.

„Daher fördert er in öffentlichen Parkanlagen die Anpflanzung von veredelten Walnussbäumen als Friedenssymbol für die Freundschaft und die guten Beziehungen zwischen der Schweiz und diesen Ländern.“ so Ahadov

Die veredelten, fruchtbaren Walnussbäume der Sorte „Franquette“ stammen für sein privates Naturfriedensprojekt aus einer spezialisierten Walnussbaumschule „Pépinières Payre“ aus Grenoble Frankreich.

Wegen seiner Naturfriedensprojektidee hat Shahverdi Ahadov sich als schweizerische Naturförderer im Jahr 2015 direkt zuerst an die Litauische Staatspräsidentin Dalia Grybauskaitė und an die Präsidenten von Lettland, Estland und der Ukraine gewendet.

„Ich bin froh, dass Lettland, Litauen und die Ukraine schon bereit sind sich an meinem Naturfriedensprojekt zu beteiligen und mein Präsent von veredelten Walnussbäumen der Sorte „Franquette“ als Naturfriedensymbol zum 25 jährigen Jubiläum der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und den baltischen Ländern anzunehmen.“, sagte Ahadow

Im Jahr 2016 sind 25 Jahre vergangen, dass die Schweiz im August 1991 Litauen, Lettland und Estland als unabhängiges Land anerkannte und diese Länder wieder diplomatische Beziehungen miteinander aufgenommen haben.

Dieses Jubiläum ist eine wirklich beachtliche Zahl und die Anerkennung der Unabhängigkeit der baltische Ländern im Jahr 1991 durch die Schweiz sowie von anderen Ländern war für diese neu unabhängigen Ländern sehr wichtig.

Die politischen und die bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Litauen sind ausgezeichnet.

Nach Meinung von Ahadov betonen die veredelten Walnussbäume, die er den Hauptstädten der baltische Länder verschenken möchte, sind dafür ein Naturfriedenssymbol zwischen der Schweiz und den baltischen Länder.

Er freut sich besonders, dass die Stadtverwaltung von Vilnius an seinem Naturfriedensprojekt teilnimmt und sein Präsent von 3 Stück veredelten, 2-jährigen 2 Meter hohen Walnussbäumen als Symbol für den Frieden und Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Litauen angenommen hat und diese 3 Walnussbäume von Litauen am Donnerstag, den 28.04.2016 mit der Teilnahme der Stadtbehörden, NRO „Vilniaus miesto parkai“, Medien und Einwohner von Vilnius im Ozas Park angepflanzt wurden.

Beim Anpflanzen der Walnussbäumen zum Anlass des 25. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Schweiz und Republik Litauen im Ozas-Park Vilnius: (v.l.) Dr. Ingwar Heinrich Lotz, Chefredakteur der Baltischen Rundschau und Präsident des Vereins der Deutschen Litauens e.V., Dr. Judith B. Lewonig, Österreichische Journalistin und Autorin, Shahverdi Ahadov, Naturförderer aus der Schweiz, Eglė Skeiverytė-Razauskienė, Referentin für die deutsch-litauische Zusammenarbeit, Stadtverwaltung Vilnius
Beim Anpflanzen der Walnussbäumen zum Anlass des 25. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Schweiz und Republik Litauen im Ozas-Park Vilnius: (v.l.) Dr. Ingwar Heinrich Lotz, Chefredakteur der Baltischen Rundschau und Präsident des Vereins der Deutschen Litauens e.V., Dr. Judith B. Lewonig, Österreichische Journalistin und Autorin, Shahverdi Ahadov, Naturförderer aus der Schweiz, Eglė Skeiverytė-Razauskienė, Referentin für die deutsch-litauische Zusammenarbeit, Stadtverwaltung Vilnius

Diese 3 Walnussbäume dienen nicht nur der Umwelt–Ökologie von Vilnius, sondern auch als ein Friedenssymbol für die guten bilateralen Beziehungen zwischen der Schweiz und Litauen.

Es ist einfach nur schade, dass die schweizerische Diplomaten und Mitarbeiter der Schweizerischen Botschaft und Honorarkonsulate im Baltikum überhaupt kein Sympathie und Interesse an der Beteiligung an Projekt „Walnussbäume als Naturfriedenssymbol der diplomatischen Beziehungen zwischen der Schweiz und Baltikum“ gezeigt haben.

 

Beim Anpflanzen der Walnussbäumen zum Anlass des 25. Jahrestages der diplomatischen Beziehungen zwischen Schweiz und Republik Litauen im Ozas-Park Vilnius

 

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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