Au-Pair: Mensch, der eine neue Welt entdeckt hat

Als Au-Pair in Deutschland und Österreich

Au-Pair

Dmitry Dorovskikh kommt aus Russland und hatte sich dazu entschlossen, als Au-Pair in Deutschland zu arbeiten. Der 28-Jährige wollte unbedingt die deutschsprachige Kultur kennenlernen und fand eine Gastfamilie in Baden-Württemberg, in einer Kleinstadt in der Nähe der Schweizer Grenze. Zuvor hatte er sich mit Unterstützung von http://www.VoluNation.com über die Möglichkeiten informiert, sich als Freiwilliger in Deutschland zu engagieren. Als das Jahr in Baden-Württemberg vorüber war, wollte der 28-jährige Russe eine weitere Kultur kennenlernen und nahm eine weitere Au-Pair-Stelle in Oberwaltersdorf in der Nähe von Wien an.

Zu Beginn fühlte er sich wie ein Mensch, „der eine neue Welt entdeckt hat“, erzählt Dmitry. Und diese wollte er unbedingt besser kennenlernen. Dabei hat ihm seine Gastfamilie gut geholfen: „Meine Gastmutter in Deutschland war sehr nett, sie hat viel erzählt und erklärt. Außerdem kann sie etwas Russisch und wollte ihr Niveau erhöhen. Wir haben also einander geholfen, unsere Sprachkenntnisse zu verbessern.“

Für die Arbeit als Au-pair ist er wie geschaffen. Mit Kindern kann er sehr gut umgehen und in der Küche fühlt er sich zuhause. „Ich mag kochen und zum Glück durfte ich deutsche und russische Gerichte kochen, bevor die Kinder nach Hause gekommen sind. Die haben meiner Gastfamilie gut geschmeckt“, berichtet er. So gut, dass die Familie ihn sogar unterstützte, als er aus familiären Gründen eine Zeitlang zurück nach Russland musste.

Es gibt natürlich Unterschiede zwischen den Kulturen, sagt er. Wenn z.B. jemand in Russland gefragt wird, ob er etwas haben will, wird er zuerst ablehnen. Aber nach der zweiten Frage wird man genau sagen was man möchte. „Das ist eine Form von Höflichkeit, die noch heutzutage gilt.“ Aber je länger man in einem Land lebt, desto besser kennt man sich in der Kultur aus.

Auch die österreichische Gastfamilie freute sich über Dmitrys Kochkünste. „Ein russischer Salat hat ihnen besonders gut gefallen, ich habe das Rezept des Salates aufgeschrieben und ihnen gegeben.“ Dank seiner Erfahrungen aus Deutschland konnte er sich von Anfang an gut mit den Kindern verständigen und hat sie gern zur Schule gebracht und wieder abgeholt.

Zu seiner Gastfamilie hat er nach wie vor ein gutes Verhältnis. „Wir haben viel Zeit miteinander verbracht. Meine Gastmutter hat ausgezeichnete Gerichte gekocht, ein paar Rezepte habe ich gelernt.“ Dieser enge Kontakt wird bleiben, ist sich Dmitry sicher. „Ich vermisse die Zeit, die ich als Au-Pair in Deutschland und Österreich verbracht habe. In den beiden Gastfamilien war ich ganz zufrieden. Ich habe immer noch gute Beziehungen mit ihnen.“ Er wird jetzt in Deutschland eine Ausbildung machen, bei der Stellensuche war seine Gastfamilie behilflich. „Dafür bin ich ihnen sehr dankbar, alles ist gut gelaufen.“

Bereut hat er seine Entscheidung also nicht. „Diese Zeit in beiden Ländern bedeutet mir viel, ich habe gute Momente erlebt und viel Neues erfahren. Für mich persönlich war die Entscheidung, Au-Pair zu werden, ein großer Schritt nach vorne. Ich bin selbstbewusst geworden und fing an, meine Pläne zu realisieren.“

 

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