Ausstellung „Ariana“ von litauischen Archäologen in Bremen eröffnet

Afghanistan: Antike Am 12. Mai wurde in einem der renommiertesten Expositionsräume Bremens – KITO-Altes Packhaus Vegesack – die Foto- und Objektausstellung „Ariana – Spuren des antiken Afghanistan“ eröffnet, in der die von der litauischen Archäologen in der afghanischen Provinz Ghor entdeckten Funde gezeigt sind. Diese Ausstellung diente zugleich zur Eröffnung des afghanischen Kulturmonats in Bremen, zu der sich die Vertreter der litauischen und afghanischen Botschaften, Vertreter aus der bremischen Stadtverwaltung sowie zahlreiche andere angesehene Gäste sich versammelten.

Den Grund für die Fotoausstellung Ariana – Spuren des antiken Afghanistan aus der von Litauen unterstützten Provinz Ghor gaben zwei in 2007 und 2008 stattgefundene archäologische Expeditionen, die als kulturelle Missionen bezeichnet werden können.

Die Ausstellung hat zum Ziel die Besonderheiten der archäologischen Tätigkeit sowie die der Provinz Ghor darzustellen. In den Aufnahmen sind von der litauischen Expeditionsmitgliedern aufgefundenen archäologischen Objekte, Natur, Architektur und Menschen aus dem Region zu sehen. Die Exposition präsentiert das in der Provinz Ghor unter dem UNESCO-Schutz stehende weltweit bekannte Minarett von Jam (Aufnahmen von Ramunė Butrimaitė, Daiva Luchtanienė, Aleksas Luchtanas, Rokas Vengalis, Robertas Žukovskis).

Afghanistan: AntikeDen Besuchern ist die Möglichkeit geboten einen zur Ergänzung der Ausstellung gedrehten Dokumentarfilm „Die Provinz Ghor durch die Augen einer Archäologin“ (http://www.afgexpedition.lt, Filmautoren: Daiva Luchtanienė und Algis Kuzmickas) zu sehen, in dem die anstrengende Arbeit und zahlreiche Eindrücke der litauischen Expeditionsmitgliedern dargestellt sind.

Das Exponieren der aus Tschagtscharan und Kabul mitgebrachten Souvenirs und traditioneller Trachten wird dem deutschen Publikum die Gelegenheit bieten kulturelle Traditionen des afghanischen Provinzgebiets kennenzulernen. Das langfristige Programm zur Entdeckung der archäologischen Objekte in der Provinz Ghor und der Registerbildung gehört zu einem der prioritären Tätigkeitssphären von UNESCO. Die Expeditionsaktivitäten wurden mit der UNESCO-Vertretung in Kabul koordiniert. Die Ausstellung ist ein Bestandteil des langfristigen Programmes „Die archäologische Mission des Kulturgutschutzes in der afghanischen Provinz Ghor in 2007-2010“. Dieses Programm wird vom Außenministerium der Republik Litauen mit Mitteln aus dem Fond für Kooperation und Unterstützung der Demokratie finanziert. Es wird vom Zentrum für archeologische Projekte „ANTIQUA“ durchgeführt.

Am 8.-9. Juni organisiert das Verein Infobalt im KITO – Café Abendveranstaltungen mit litauischer Musik, Reiseinformationen, litauischen kulinarischen Erbe sowie aktuellen Themen aus dem baltischen Land. Mehr Informationen: http://www.infobalt.de

Die Ausstellung wird bis 16. Juni im KITO – Altes Packhaus Vegesack, Alte Haafenstraße 30, 28757 Bremen, zu sehen sein.

Bilder: Aufnahmen aus der litauischen archäologischen Expedition in der Provinz Ghor

Quelle: Botschaft der Republik Litauen in Berlin

 

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion

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