Belarus: Inflation verlangsamt sich 2013 auf 16,5 Prozent

Die Inflation in Belarus hat sich nach Angaben des nationalen Statistikamtes in Minsk im vergangenen Jahr auf 16,5 Prozent verlangsamt.

2012 habe die Teuerungsrate in der Ex-Sowjetrepublik bei 21,8 Prozent gelegen, teilte die Behörde am Samstag mit. Für 2013 hatte die belarussische Regierung eine Inflation von zwölf Prozent angepeilt. Die Zahl wurde aber bereits im Oktober erreicht.

Die Lebensmittel verteuerten sich 2013 in Belarus um 13,4 Prozent, die Industriegüter um 7,6 Prozent und die entgeltlichen Dienstleistungen um 39,1 Prozent. Am stärksten zogen die Preise für Kartoffeln mit 91,1 Prozent an, gefolgt von Tabakerzeugnissen mit 59 Prozent, Weizenmehl mit 52,6 Prozent, Eiern mit 28,6 Prozent, Teigwaren mit 26,8 Prozent, Benzin mit 26,5 Prozent, Gemüse mit 22,3 Prozent, Alkoholgetränken mit 20,8 Prozent und Pharmaka mit 12,1 Prozent.

Unter den entgeltlichen Diensten stiegen die Preise am stärksten bei Strom mit 114 Prozent und in Vorschuleinrichtungen um 91,4 Prozent. Die Belarussen mussten auch für die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel 88,4 Prozent mehr zahlen. Eisenbahnkarten im überregionalen Verkehr verteuerten sich um 83 Prozent. Die absoluten Zahlen nannte das Statistikamt nicht.