Belarus wartet auf russische S-300-Raketen — Präsident Lukaschenko braucht noch “ein paar Dutzend russische Jagdflugzeuge“

Belarus wartet auf russische S-300-Raketen

Belarus erwartet, dass Russland insgesamt vier Flugabwehr-Raketensysteme vom Typ S-300 liefern wird. Dies teilte der stellvertretende Luftwaffen- und Luftverteidigungschef des osteuropäischen Landes, Igor Golub, am Samstag in Minsk mit.

Er erinnerte daran, dass Russland bereits Fla-Systeme vom Typ Tor-M2 geliefert sowie die Lieferung von vier Jak-130-Flugzeugen zugesagt habe.

Die Flugabwehr-Raketensysteme S-300 sind für die Verteidigung großer Industrie- und sonstiger Zivil- und Militäranlagen bestimmt und können unter anderem auch ballistische Langstreckenraketen abfangen. Die neuesten Modifikationen sind in der Lage, Ziele in einer Entfernung von 150 Kilometern und in bis zu 27 Kilometern Höhe zu bekämpfen. Theoretisch können die S-300, die gegenwärtig den Kern der Luftabwehr Russlands bilden, auch gegen Bodenziele eingesetzt werden. Jedes System (Komplex) besteht aus mehreren Radar- und Starteinheiten.

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hatte bereits im Frühjahr den Bau eines neuen Luftwaffenstützpunktes in Belarus  angekündigt und unter anderem die Lieferung von S-300-Fla-Raketensystemen zugesagt. Später hieß es aus Moskau, dass die Basis bei Grodno (nahe dem Dreiländereck mit Polen und Litauen) entstehen und modifizierte Jagdflugzeuge vom Typ Su-27 beherbergen werde. Vier russische Su-27-Jets trafen Anfang Dezember in Belarus ein.

Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko, braucht nach eigener Aussage “ein paar Dutzend russische Jagdflugzeuge“, um den Luftraum des Landes zu schützen.

Su-27
Su-27

 

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