Das russische Außenministerium: Spekulationen über „Bedrohung aus Osten“ für Nato-Länder sind absurd

[notice noticeType=”info” ]Foto: Der Generalsekretär der Allianz Anders Fogh Rasmussen[/notice]

Als „absurd“ bewertet das russische Außenministerium die Erklärungen einiger ranghoher Vertreter Polens und der baltischen Länder nach der Nato-Übung Stadfast Jazz, die Verbündeten seien bereit, die osteuropäischen Mitgliedsländer der Allianz „vor der Bedrohung aus dem Osten“ zu schützen.

„Ist es heute wirklich noch angebracht, ernsthaft von der Gefahr eines Überfalls auf die Nato-Länder in dieser Region zu sprechen? Derartige Szenarien sind nicht nur absurd, sondern sie schicken auch ein falsches Signal an die öffentliche Meinung und generieren auf diese Weise die Suche nach einem Gegner in der Tradition des ‚Kalten Krieges‘“, heißt es in einer Mitteilung des Informations- und Presseamtes des russischen Außenministeriums.

„Unseres Erachtens stehen derartige Äußerungen eindeutig mit dem beim Gipfel des Russland-Nato-Rates 2010 in Lissabon gesetzten Ziel im Widerspruch, einen gemeinsamen Raum von Frieden, Sicherheit und Stabilität zu schaffen. Die Versuche, die Nato um jeden Preis in die Vergangenheit zurück zu zerren, sind für die Lösung der gemeinsamen Aufgaben beim Reagieren auf reale und nicht auf erfundene Bedrohungen und Herausforderungen für die Sicherheit unserer Länder nicht förderlich.“

Die Nato-Übung Stadfast Jazz 2013 hatte vom 2. bis 9. November auf dem Territorium Polens, Lettlands und Litauens stattgefunden.

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