Der Bankrott der lettischen Hauptstadt wird nun überdeutlich

Bürgermeister Schuld an Rigas baldigem Bankrott

Am 1. Februar sind die Preise für den öffentlichen Verkehr in Riga um 100 Prozent gestiegen, obwohl Bürgermeister Nils Ušakovs noch vor zwei Jahren kostenlose Fahrten versprochen hatte.

Der Bankrott der lettischen Hauptstadt wird nun überdeutlich, meint das Onlineportal Ir:

„Als Nils Ušakovs vor sechs Jahren zum Bürgermeister von Riga gewählt wurde, war in der Stadtkasse eine Reserve von 120 Millionen Euro, jetzt sind nur noch 25 Millionen geblieben. Die Entscheidung der Stadt, die Fahrpreise zu verdoppeln, war ein dramatisches Signal, dass es Riga tatsächlich nicht gut geht. Sie ist ein panischer Versuch des Bürgermeisters, die Finanzen der Stadt zu retten.

… Sogar das Finanzministerium ist besorgt über die Risiken, die die Stadt für den gesamten Staatshaushalt darstellt. Für den Konkurs von Nils Ušakovs Wirtschaftspolitik in Riga müssen schließlich alle Bürger Lettlands zahlen.“

 

Öffentlicher Verkehr in Riga | Foto: BR
Öffentlicher Verkehr in Riga | Foto: BR
Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion

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