Die Kriminalisten haben die Spur der Steglitzer Bankräuber aufgenommen

Tresorraum der Bank nach dem Raub
Tresorraum der Bank nach dem Raub

Die Polizei hat eventuell eine Spur zu den Tunnel-Gangstern, die in der Nacht zum 14. Januar in den Tresorraum einer Steglitzer Volksbank-Filiale in Berlin eingebrochen sind. Die Baltische Rundschau berichtete

Die gesuchte Täter könnten eventuell aus Polen stammen, so die Polizei. So wurden in dem 45 Meter langen Tunnel, den die Täter von der Tiefgarage zum Tresorraum gegraben hatten, Getränkeflaschen und -Dosen gefunden worden, die in Polen verkauft werden. Auch die bei der Tunnelbau verwendete Winkel können vermutlich aus Nachbarland stammen. Eine Spur führt aber auch nach Holland. Der Mann, der im Februar vergangenen Jahres die Garage mietete, legte einen gefälschte niederländische Personalausweis vor. Das Lichtbild auf dem Personendokument zeigt diesen Mann, an den sich der Vermieter erinnern kann. Der Mieter wurde als Mitteleuropäer beschrieben. Er ist 1,75 bis 1,85 Meter groß sein und hatte eine schlanke bis kräftige Figur. Seine mittelblonden bis braunen Haare waren kurz. Gesuchte trug eine Brille und sprach deutsch mit einem Akzent, der nicht zu deuten ist.

Mittlerweile sind 262 Hinweise bei den Fahndern der „Soko Tunnel“ eingetroffen und so sind die Ermittler zuversichtlich, die Täter bald hinter der Gitter zu haben. Der unterirdische Gang der Steglitzer Bankräuber war zwar professionell gebaut, die Tat selbst sei aber dilettantisch ausgeführt worden, die Gangster hinterließen laut Kriminalisten viele Spuren.

Foto: Volksbank Berlin-Steglitz

 

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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