Die Sanktionen in den Beziehungen mit der Ukraine die äußerste Maßnahme sein müssten — Polens Premier

Die EU sollte einen einheitlichen Standpunkt zur Situation in der Ukraine vertreten und sich nicht mit Sanktionen gegen ukrainische Behörden beeilen, äußerte der polnische Premier Donald Tusk am Mittwoch.
Donald Tusk
Donald Tusk

„Wir werden den Politikern sowohl in Polen als auch in Europa von übereilten und radikalen Aufrufen zu Sanktionen abraten, weil Sanktionen in den Beziehungen mit der Ukraine die äußerste Maßnahme sein müssten“, sagte Tusk bei einer Pressekonferenz in Warschau.

„Das Wichtigste besteht nach der Ansicht von Polen in gemeinsamen Schritten der gesamten Europäischen Union in Bezug auf die Ereignisse in der Ukraine und vor allem in einer überaus ausgewogenen und verantwortungsbewussten Anwendung von Maßnahmen, die der internationalen Völkergemeinschaft, in erster Linie der EU, sowie den USA und Polen zur Verfügung stehen“, so Tusk.

Die Straßenschlachten in Kiew waren letzten Sonntag im Stadtkern der ukrainischen Metropole neu entbrannt. Es gibt bereits Dutzende Verletzte auf beiden Seiten.

 

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