Drogenranking: Die 10 gefährlichsten Drogen

Die Rangliste der gefährlichsten Drogen setzt sich aus dem Mittelwert von drei Kategorien zusammen: Gesundheitsgefahr, Suchtpotenzial und sozialen Folgen. In der Wertung bezeichnet die Note 3.0 das maximale Risiko, die Note 0.0 kein Risiko.

 

Platz 1: Heroin

Die gefährlichste Droge ist unangefochten Heroin, das aus dem Schlafmohn gewonnen wird. Es macht sowohl körperlich wie psychisch stark abhängig und wirkt vor allem beruhigend, entspannend, gleichzeitig aber auch stark euphorisierend. Heroin beseitigt negative Empfindungen wie Angst und innere Leere. Der Konsument nimmt Probleme nicht mehr wahr und fühlt sich glücklich. Suchtkranke rutschen häufig in die Beschaffungskriminalität und soziale Verelendung ab. Gesundheitliche Probleme entstehen unter anderem durch das Spritzen verunreinigten Pulvers.

Gesundheitsrisiko:2.78 | Suchtpotenzial:3.00 | Soziale Folgen:2.54

 

Platz 2: Kokain

Die Droge der Reichen und Schönen bewerten Experten als die zweitgefährlichste. Kokain löst ein Gefühl von Euphorie aus, der Konsument fühlt sich selbstbewusst, sorglos, hellwach und ist besonders leistungsfähig: kreativ, kognitiv und sexuell. Im späteren Rauschstadium können jedoch Halluzinationen und Angstzustände auftreten. Der Rausch mündet in Müdigkeit, Erschöpfung und Depressionen.

Gesundheitsrisiko:2.33 | Suchtpotenzial:2.39 | Soziale Folgen:2.17

 

Platz 3: Barbiturate

Barbiturate sind Schlaf- und Beruhigungsmittel, die aus der Barbitursäure gewonnen werden. Mit Ausnahme des Antiepileptikums Phenobarbitals verschreiben Ärzte sie nicht mehr. Wegen ihrer angsthemmenden und stark euphorisierenden Wirkung werden sie auch missbräuchlich eingenommen.

Gesundheitsrisiko:2.23 | Suchtpotenzial:2.01 | Soziale Folgen:2.00

 

Platz 4: Methadon  (illegaler Handel)

Das synthetische Opioid ist bekannt dafür, dass es als Drogenersatz in der Betreuung von Heroinabhängigen eingesetzt wird

Gesundheitsrisiko:1.86 | Suchtpotenzial:2.08 | Soziale Folgen:1.87

 

Platz 5: Alkohol

Obwohl Alkohol eine legale Droge ist, liegt er auf Platz 5 ziemlich weit vorn im Drogen-Ranking. Grund dafür sind die schweren sozialen und körperlichen Konsequenzen, die der Missbrauch von Alkohol hat. In geringer Menge wirkt er anregend und hebt die Stimmung. Er kann Hemmungen und Ängste abbauen und die Kontakt- und Kommunikationsbereitschaft fördern. Wer zu viel trinkt, reagiert jedoch eher reizbar und aggressiv.

Gesundheitsrisiko:1.40 | Suchtpotenzial:1.93 | Soziale Folgen:2.21

 

Platz 6: Ketamine

Ketamine werden wegen ihrer schmerzstillenden Wirkung vor allem in der Notfallmedizin eingesetzt. Da sie aber auch Halluzinationen auslösen, verführen auch sie zum Missbrauch.

Gesundheitsrisiko:2.00 |Suchtpotenzial:1.54 | Soziale Folgen:1.69

 

Platz 7: Benzodiazepine

Die häufig verschriebenen Psychopharmaka wirken gegen Angstzustände oder Schlaflosigkeit. Sie führen vor allem viele Frauen in die Medikamentensucht.

Gesundheitsrisiko:1.63 | Suchtpotenzial:1.83 | Soziale Folgen:1.65

 

Platz 8: Speed/Amphetamine

Amphetamine, die auch als Speed verkauft werden, haben eine aufputschende, euphorisierende und halluzinogene Wirkung und sind darum für Drogenkonsumenten attraktiv. Sie können vor allem zu psychischer Abhängigkeit führen. Medizinisch werden Amphetamine nur noch vereinzelt eingesetzt, beispielsweise zur Therapie des Aufmerksamkeitsdefizitsyndoms ADHS. Methamphetamin (Crystal oder Meth) ist ein Stimulans auf Amphetaminbasis.

Gesundheitsrisiko:1.81 | Suchtpotenzial:1.67 | Soziale Folgen:1.50

 

Platz 9: Tabak/Nikotin

Der Hauptwirkstoff des Tabaks ist das Nikotin. In Stresssituationen wirkt es beruhigend, bei Müdigkeit anregend. Nikotin besitzt ein starkes Abhängigkeitspotenzial. Die eigentliche Gefahr des Tabakkonsums geht jedoch von anderen enthaltenen Giftstoffen aus, die die Blutgefäße schädigen und Krebs auslösen können.

Gesundheitsrisiko:1.24 | Suchtpotenzial:2.21 | Soziale Folgen:1.42

 

Platz 10: Burprenophin

Burprenophin gehört wie Heroin und Methadon zum Kreis der Morphine, macht aber weniger stark abhängig und wirkt weniger dämpfend. Es wurde ursprünglich als Schmerzmittel entwickelt.

Gesundheitsrisiko:1.60 | Suchtpotenzial:1.64 | Soziale Folgen:1.49

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