Eine Chronik der Gewalt: Litauen 1939 – 41 in Braunschweig

Litauen / Geschichte: Sowjetische OkkupationAm 14. Januar wurde Einführungsvortrag: „Gewalt Vertreibung, Deportation. Die vergessenen Verbrechen der Sowjets in Litauen 1939-41″ von Herrn Dr. Arunas Bubnys, Leiter der Forschungsabteilung des Genozid- und Resistenzzentrums in Vilnius gehalten. Dabei erfolgte auch die Eröffnung der Ausstellung durch Frau Dr. Gabriele Zâidytè, Kulturattachee der Botschaft der Republik Litauen.

Diese Ausstellung, die bis zum 2. Februar in der Stadtbibliothek Braunschweig eröffnet bleibt, stellt eine Chronik der Geschehnisse während der sowjetischen Okkupation Litauens dar – eine Chronik des Terrors, der Opfer und des zerbrochenen Lebens eines ganzen Volkes.

Sie dient zugleich als Mahnmal dafür, dass hinter der scheinbar unschuldigen, mitunter auch verlockenden Fassade eines jeden totalitären Regimes letztlich Vernichtung und die Verachtung der Menschenwürde steckt.

Die Ausstellung zeigt in eindringlichen Bildern den Genozid in Litauen in den Jahren 1939 bis 1941. Anhand von Fotos und Dokumenten erhalten die Besucher einen Eindruck, wie es war, als Stalin im Jahr 1940 Litauen besetzte und das Land seine Unabhängigkeit verlor.

Die Ausstellung dokumentiert, wie die Bevölkerung unter den Repressionen Stalins litt und zeigt die Orte, zu denen die Litauer deportiert wurden.

Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.

 

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