Folge der homophoben Politik: Ein Mann wurde in Wolgograd ermordet

Homosexualität - SymbolbildHomosexualität ist in Russland seit 1993 nicht strafbar, wird jedoch wegen der einflussreichen russisch-orthodoxen Kirche offen verteufelt. Das Parlament (Staatsduma) befasst sich seit Januar 2013 mit einem umstrittenen Gesetz zum Verbot von „Homo-Propaganda“.

So werden Schwule und Lesben oft Opfer von brutalen Übergriffen, eine Folge der homophoben Politik des Kremls.

Anscheinend aus Abscheu haben auch mehrere Männer in Russland einen Homosexuellen gefoltert und ermordet. Die Täter hätten den 23-Jährigen schwer misshandelt und danach getötet, berichten lokalen Medien in der südrussischen Stadt Wolgograd am 12. Mai. Anschließend sollen die mutmaßlichen Täter im Alter von 22 und 27 Jahren versucht haben, die Leiche zu verbrennen. Sie wurden festgenommen. Die Ermitteln prüfen jetzt, ob die Männer auch für andere Angriffe auf Gleichgeschlechtlichen verantwortlich sind.

Symbolbild: © Siebert

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