Russische Lada Granta – Deutschlands günstigster Neuwagen

Russische Lada Granta – Deutschlands günstigster Neuwagen

Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta.
Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta.

10.000 Euro sind für die meisten Menschen viel Geld. Soll diese Summe für einen Neuwagen reichen, erhält man bei den meisten Marken nur den Schlüssel zur kleinsten Baureihe – die dann auch noch mager ausgestattet ist

Die Marke Lada hatte bislang wohl niemand auf der Liste. Doch mit Hilfe von Renault haben die Russen eine 8990 Euro teure Limousine im Polo-Format auf die Räder gestellt, die es in sich hat.

Was muss ein Auto leisten? Wer nur von A nach B kommen will, für den reicht ein Gebrauchtwagen – oder eben ein extrem einfacher Neuwagen. Ein Dacia zum Beispiel: Ab 6990 Euro gibt’s das Simpel-Auto Sandero. Viele andere Marken steigen nicht einmal annähernd in diese Preisregion herab, höchstens wenn wie aktuell massive Rabatte ins Spiel kommen. Die Billigmarke Dacia hat deshalb keine echte Konkurrenz.

Doch jetzt kommt der Lada Granta, entwickelt mit Unterstützung des neuen Lada-Partners Renault. „Dynamisch. Elegant. Begeisternd“, verkündet die Granta-Werbung. All das ist die kompakte Russen-Limousine vielleicht nicht gerade. Aber günstig, praktisch und übersichtlich. Ab 8990 Euro geht’s los. Wer noch knapp 3000 Euro drauflegt, bekommt eine Autogasanlage und ein Radio dazu. Ist der Granta ein billiger Blender für Hardcore-Lada-Fans oder doch eine Alternative für den Dacia Sandero/Logan und vielleicht sogar den Skoda Rapid? Wir haben den Granta im Alltag getestet.

Wer ein wenig Komfort in Form von Klimaanlage und Radio haben will, muss die 10.000-Grenze aber nicht zwingend knacken.

 

Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta

Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta.
Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta.

Deutschlands günstigster Neuwagen ist der Lada Granta, der bereits für 6750 Euro den Besitzer wechselt. Die 4,26 Meter lange Stufenhecklimousine aus russischer Produktion kostet damit so wenig wie kein anderer Neuwagen.

Das Modell basiert auf dem Lada Kalina. Der Granta ist als Stufenheck- und Fließhecklimousine erhältlich, während die Steilheck- und Kombivarianten als Lada Kalina 2 erhältlich sind. Bei AwtoWAS lautete der interne Name des Entwicklungprojekts „Low Cost“. Es sollte ein Fahrzeug kreiert werden, das für alle bezahlbar ist. Um einen geeigneten Namen zu finden, startete AwtoWAS einen Wettbewerb, bei dem jeder einen Namensvorschlag für das neue Fahrzeug unterbreiten konnte. Der Wettbewerb lief unter dem Motto: „Ein Volksautomobil braucht einen Volksnamen“. Der Sieger des Wettbewerbs war ein Bewohner der Stadt Krasnojarsk namens Pawel Sacharow, der den Namen Granta vorschlug. Diesem schenkte AwtoWAS einen fabrikneuen Lada Kalina als Siegesprämie.

 

Lada Granta 2
Angetrieben wird der Granta von einem 1,6-Liter-Benziner mit 87 PS, geschaltet wird über ein manuelles Fünfgang-Getriebe.

 

Lada Granta 3

Wer im Fünfsitzer allerdings auch ein Radio mit CD-Funktion haben will, muss weitere 200 Euro investieren.

 

Lada Granta 4

Ähnlich viel dürfte auch die Klimaanlage kosten, die ab September 2015 erhältlich sein wird.

 

 

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