Ein Litauer hat in Hamburg einen Land Rover (60.000) entwendet

Bei der Urteilsfindung wurde in Betracht gezogen, dass der Angeklagte wegen teilweise gemeinschaftlich begangener Straftaten in Deutschland mehrfach vorbestraft ist und sich in Bewährung befand.
Bei der Urteilsfindung wurde in Betracht gezogen, dass der Angeklagte wegen teilweise gemeinschaftlich begangener Straftaten in Deutschland mehrfach vorbestraft ist und sich in Bewährung befand.

Der litauische Staatsbürger, Ignas R. wurde kürzlich von dem Amtsgericht in Schwedt, Land Brandenburg, zu einer Gefängnisstrafe von einem Jahr und sechs Monaten bestraft.

Die aktuelle Tat: Der erst 24Jährige hat in Hamburg einen Land Rover, Wert etwa 60.000 Euro, entwendet.

Nach zwei Tagen stellte die Polizei Ignas R. im Raum Angermünde – Entfernung nach Polen 30 Kilometer – mit dem inzwischen als Diebstahl gemeldeten Auto.

Die Urteilsbegründung der Richterin: Es sei zu erkennen gewesen, dass der Angeklagte das Fahrzeug in Polen veräußern wollte.

Bei der Urteilsfindung wurde in Betracht gezogen, dass der Angeklagte wegen teilweise gemeinschaftlich begangener Straftaten in Deutschland mehrfach vorbestraft ist und sich in Bewährung befand.

Die Richterin ergänzte in ihrer mündlichen Begründung, dass sich das Strafmaß nach dem Abschluss weiterer anhängiger Strafen erhöhen könnte.

Der korrekte Wohnsitz des Litauers konnte weder in Litauen noch in Deutschland ermittelt werden.

Reinhold Herbert Litschke
Reporter, Journalist und Autor. Für „Die Baltische Rundschau“ akkreditiert in der Republik Lettland.
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