Litauisches Unternehmen setzt Zeichen auf Fruit Logistica

Einmal im Jahr, wenn in Mitteleuropa Winter ist, wird das kalte Berlin zur Welthauptstadt des Frucht- und Gemüsehandels

Vom 4. bis 6. Februar 2015 haben sich auf der Fruit Logistica, in den Messehallen am Berliner Funkturm, 2.750 Ausstellern aus 83 Ländern versammelt. Das waren 150 Aussteller mehr als letztes Jahr, die auf der führenden internationalen Leitmesse des Obst- und Gemüsehandels ihre Produkte und Neuheiten präsentierten. Dabei waren, wie in der Vergangenheit auch schon, Unternehmen aus Estland, Lettland und Litauen. Über 60.000 Fachbesucher aus mehr als 130 Ländern, darunter Vertreter des Im- und Exportgeschäfts sowie des Groß- und Einzelhandels, informierten sich über die Premieren und Neuheiten des weltweiten Frischfruchthandels. Wie der Veranstalter, die Messe Berlin GmbH, mitteilte, kamen rund 80 Prozent der Besucher und 90 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.

Partnerland der Fruit Logistica war in diesem Jahr Portugal. Die Südeuropäer zeigten ihre Produkte auf rund 600 Quadratmetern. In den vergangenen drei Jahren haben sie ihre Exporte von Obst und Gemüse um 26 Prozent gesteigert. Die Angebote der portugiesischen Obst- und Landwirtschaft zeichnen sich durch hohe Qualität zu wettbewerbsfähigen Preisen aus.

Wie der Name FRUIT LOGISTICA sagt, geht es auf der Messe nicht nur um die Früchte als solche sondern auch um deren Lagerung, Verpackung und Transport. Das auf der Messe vertretene und europaweit operierende litauische Transportunternehmen UAB Girteka Logistics aus Vilnius setzte ein ökologisches Zeichen. Es ließ verlauten, innerhalb der nächsten zwei Jahre nur noch Euro-6-Lkw einzusetzen. Euro-6-Lastkraftwagen machen den Warentransport zum Endkunden nachhaltiger als je zuvor. Denn Euro 6 ist der neueste und strengste europäische Emissionsstandard, der die Menge der Schadstoffe aus dem Auspuff des Dieselmotors regelt. Beim Euro-6-Motor sinkt gegenüber dem derzeit den Markt beherrschenden Euro-4-Norm-Lkw der Ausstoß von Stickoxiden um 89 Prozent und der von Feinstaub um die Hälfte. Solche Reduzierungen verbessern deutlich die Luftqualität auf den Handelswegen Europas. Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Gesundheit von Mensch und Tier aus sondern auch auf die Früchte, die links und rechts der Autotrassen heranreifen.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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