Logo für Weltjugendtag 2016 in Krakau vorgestellt

Krakau (KNA) — Das offizielle Logo des nächsten katholischen Weltjugendtags 2016 im südpolnischen Krakau steht fest: Es zeigt ein goldenes Kreuz mit blauen und roten Funken der Barmherzigkeit Gottes vor den Konturen Polens. Der Krakauer Kardinal Stanislaw Dziwisz sagte am Donnerstag bei der Präsentation, das Emblem symbolisiere Christus sowie den Ort und das Thema des Großereignisses, die göttliche Barmherzigkeit.

Entworfen hat das Logo die 28-jährige polnische Grafikdesignerin Monika Rybczynska. Die Farben blau und rot verweisen laut den Organisatoren des Weltjugendtages sowohl auf Jesus als auf die offiziellen Farben Krakaus. Blau stehe für Wasser und rot für Blut. Blau und rot sowie golden ist auch das Wappen der Stadt.

Der Weltjugendtag findet vom 26. bis 31. Juli 2016 statt. Das offizielle Thema lautet: “Selig die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden”. Zu der Veranstaltung wird auch Papst Franziskus in Polen erwartet.

Dziwisz stellte auch das offizielle Gebet des Großereignisses vor. Darin wird um die Barmherzigkeit Gottes sowie die Fürsprache der Gottesmutter Maria und des heiligen Johannes Paul II. gebeten. Es ist das zweite Mal, dass Polen das internationale Treffen junger Katholiken ausrichtet. 1991 lud das Erzbistum Czestochowa (Tschenstochau) dazu ein.

Der Weltjugendtag (WJT) wird von der katholischen Kirche ausgerichtet und geht auf eine Initiative von Papst Johannes Paul II. (1978-2005) zurück. Seit 1985 lädt das katholische Kirchenoberhaupt jährlich junge Christen aller Erdteile zu einem Treffen unter einem bestimmten Motto ein.

Der erste offizielle Weltjugendtag fand 1986 in Rom statt. Ziel ist es, jungen Menschen die Gelegenheit zu geben, das “junge und aktuelle Geheimnis der Kirche im gemeinschaftlichen Erlebnis von Pilgerfahrt, Gebet, Meditation und Gottesdienst zu entdecken”. Das bislang letzte Großtreffen zum Weltjugendtag fand im Juli 2013 mit Papst Franziskus im brasilianischen Rio de Janeiro statt.

Im Wechsel werden die Weltjugendtage in kleinerem Rahmen in den Bistümern vor Ort – so 2014 und 2015 – und dann wieder als weltweites Großtreffen organisiert. Zahlenmäßig besonders große Veranstaltungen fanden 1991 in Tschenstochau, 1993 in Denver, 1995 in Manila, 1997 in Paris, 2000 im Rahmen des Heiligen Jahres in Rom und 2005 in Köln statt.

kau/mit/brg

 

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