EU-finanzierte Projekte: Breitbandnetze – Projekt RAIN, Litauen

EU-finanzierte Projekte Tragen zur entstehung des digitalen Binnenmarkts bei

In ganz Litauen wird Breitband eingeführt, um 98% der ländlichen Gebiete mit einem schnellen und stets verfügbaren Internetzugang zu versorgen.

Das Projekt RAIN hat das Ziel, in ländlichen Gebieten den Zugang zu Breitbandinternet zu verbessern, und in Litauen bis 2014 eine Breitbandabdeckung von 98% zu erreichen.

Ungefähr 4400 km wurden bereits verlegt, auch die Netzinfrastruktur und 775 Verbindungspunkte auf Gemeinde- und Gemarkungsebene wurden installiert.

Infolge des Projekts kommen nun 660 000 Bürger (20,6 % der Bevölkerung des Landes), 2 000 Unternehmen und 9000 öffentliche Einrichtungen in den Genuss von Breitbandinternet.

Die Einrichtung von Backhaul-Netzwerken (d. h. der mittleren Meile) in Gebieten, die nicht bedient werden, hat durch die Senkung der Investitionskosten die Zugangshürden für gewerbliche Betreiber reduziert. Dies ist ein Anreiz für den Ausbau der Netzwerkabdeckung auf der letzten Meile in ländlichen Gebieten.

Das Projekt RAIN bindet auch viele öffentliche Einrichtungen (z. B. 524 öffentliche Büchereien) an das Netz an und trägt so zur digitalen Kompetenz in von Ausgrenzung bedrohten Bevölkerungsgruppen bei.

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Quelle: Panorama Inforegio, Printausgabe Nr.53
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