Russischer Patriarch fordert Freilassung von OSZE-Beobachtern

Moskau (KNA) — Der russisch-orthodoxe Patriarch Kyrill I. hat die Freilassung der im Südosten der Ukraine entführten OSZE-Beobachter gefordert. Er bitte eindringlich alle, in deren Händen dies liege, zur Freilassung beizutragen, heißt es in einem Appell des Kirchenoberhaupts von Mittwochabend. Kyrill I. benannte zugleich den Metropoliten von Rostow am Don, Mercurius, als kirchliche Kontaktperson für mögliche Verhandlungen in dem Fall.

Wenn die von Aufständischen festgehaltenen Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) frei kämen, wäre dies ein „weiteres wichtiges Zeichen des guten Willens und des Strebens nach einer friedlichen Beilegung der ukrainischen Krise“, so der Patriarch. Zwei Gruppen von OSZE-Mitarbeitern waren Ende Mai verschleppt worden. Unter ihnen ist laut Medienberichten auch eine Deutsche.

 

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