Sotschi 2014: Litauische und russische Biathleten bestehen Dopingtests nicht

Besorgniserregende Neuigkeiten für Litauen und Russland vier Tage bevor die Olympischen Spiele in Sochi beginnen: Drei Biathleten, die Litauen und Russland repräsentieren, sind gesperrt worden nachdem ihre A-Probe-Tests positiv auf verbotene Substanzen geprüft wurden, berichtete die Internationale Biathlon Union (IBU).

Laut channelnewsasia.com gab IBU keine weiteren Auskünfte über die Namen der Athleten, das Datum oder den Ort an dem die positiven Tests durchgeführt wurden. „Es wurden vier unerwünschte analytische Befunde bei drei IBU Athleten aus Litauen und Russland in ihren Proben entdeckt“, gab die IBU in einem Statement bekannt.

„Das Resultat der Tests zeigte die Anwesenheit einer unbekannten Substanz. Den Richtlinien der WADA (World Anto-Doping Agency) zufolge hat die IBU aus diesem Grund die drei Athleten provisorisch von einer Teilnahme an IBU Wettbewerben ausgeschlossen solange keine anderweitige Entscheidung von dem Anti-Doping Ausschuss getroffen wurde. Die jeweiligen Sportler wurden alle vorsichtshalber suspendiert und warten nun auf die bevorstehende Entscheidung des IBU Anti-Doping Ausschusses.“

Das Statement enthüllte ebenso: „Aufgrund der nahenden Olympischen Winterspiele 2014 in Sochi auch das IOK (Internationale Olympische Komitee) dementsprechend in Kenntnis gesetzt wurde.“

Die Olympiade beginnt in nur vier Tagen in Sochi, Russland.

Interessant anzumerken ist, dass der letzte große Dopingskandal im Biathlon sich 2008 abspielte und darin die russischen Athleten Ekaterina Iourieva, Albina Akhatova und Dimitri Yaroshenmko beteiligt waren, deren Tests positiv für das Blutdopingmittel EPO ausschlugen. Alle drei wurden für drei Jahre von jeglichen sportlichen Aktivitäten ausgeschlossen.

Der russische Biathlon Verband kündigte am Mittwoch eine Sondersitzung der Anti-Doping Kommission an.

 

Übersetzung | Qelle: 

BRev_Logo_2013

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT