Steuerpolitik: Die finnische Regierung erhöht Deflation

Auch Finnland kann etwas gegen Deflation tun

Die EZB hat vergangene Woche den Leitzinz trotz Warnungen vor einer Deflation auf seinem historischen Tiefstand belassen.

Die liberale Tageszeitung Maaseudun Tulevaisuus beklagt, dass auch die finnische Regierung durch ihre Steuerpolitik das Risiko einer Deflation erhöht:

Auch wenn Finnland keine eigene Geldpolitik hat, so haben nationale Entscheidungen doch Einfluss darauf, ob es zu einer Deflation kommt. Die Verringerung der Kaufkraft durch Steuererhöhungen in einer Zeit, in der die Löhne nicht steigen, führt zu einer deflationsähnlichen Situation. Aus diesem Grund haben Ökonomen die finnische Regierung vor einem Anziehen der Steuerschraube gewarnt. Auch wenn Inflation für die Wirtschaft viele Nachteile hat, so ist eine Deflation noch gefährlicher. Für die verschuldeten Euro-Länder und Haushalte wäre eine Deflation verhängnisvoll.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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