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Die dänische Regierung hat am Donnerstag die umstrittene Entscheidung verteidigt, 19 Prozent des staatlichen Energiekonzerns Dong an den US-Finanzkonzern Goldman Sachs zu verkaufen.

Nächste Woche soll der Finanzausschuss im dänischen Parlament darüber befinden. Die linksliberale Tageszeitung Politiken vermisst die Diskussion darüber, ob das Staatsunternehmen überhaupt verkauft werden sollte:

Die Kontrolle über die kritische Infrastruktur ist ein Teil dessen, was den Staat überhaupt erst ausmacht. Die Abgabe der Hoheit über das Verteilungsnetz für Gas und andere vitale Bereiche der Energieversorgung bedeutet einen Verlust an Souveränität, der in Geld gar nicht aufzuwiegen ist.

… Wird der Plan wie vorgesehen umgesetzt, werden wir immer weniger selbst zu bestimmen haben. Diesen Einfluss bekommen Dongs zukünftige Besitzer – wer immer die sein mögen. Aber dann ist es zu spät, die Entscheidung zu bereuen. Die Schlussfolgerung ist klar: Zieht den Vorschlag zurück. Besinnt euch, solange wir noch selbst bestimmen.

 

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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