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In den baltischen Staaten sterben viele Menschen in Gewässern.

Riga (BR/dpa) – Bei heißem Sommerwetter sind am Wochenende in den baltischen Staaten und in Polen mehr als 40 Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen.

In Lettland ertranken am Wochenende acht Menschen, sagte eine Sprecherin der Rettungskräfte am Montag im Fernsehen.

Im benachbarten Estland wurden zwei Erwachsene und zwei Kinder vermisst, die in der Stadt Narva-Jõesuu, nahe der Grenze zu Russland, an einem wilden Strand an einer Flussmündung badeten. Während ein zehnjähriges Mädchen am Samstag tot auf der russischen Uferseite gefunden wurde, blieb die Suche nach den anderen Vermissten laut estnischem Rundfunk zunächst vergebens.

In Polen ertranken am dortigen ersten Ferienwochenende 37 Menschen, darunter drei Mädchen im Alter von 7 bis 13 Jahren.

„Das war ein tragisches Wochenende“, sagte Polizeisprecher Mariusz Sokolowski am Montag im Fernsehsender TVN 24.

Laut Polizei starben seit Beginn der Badesaison im Mai in Polen bereits 124 Menschen bei Badeunfällen.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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