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Vor zwei Jahren, im Februar 2012, haben die Wähler in Lettland in einem Referendum abgelehnt, Russisch als zweite Amtssprache einzuführen

Die russischsprachige Tageszeitung Vesti ist der Meinung, dass sich die Situation für die Minderheit seitdem verschlechtert hat:

Als erste Reaktion haben die Parlamentarier die gesetzlichen Hürden für Volksabstimmungen erhöht. Heute ist es fast unmöglich, die nötige Anzahl Unterschriften für ein Referendum zusammen zu bekommen.

… Und nun will die neue Regierung laut Koalitionsvertrag auch noch, dass in allen staatlichen Behörden, Schulen und Kindergärten nur noch Lettisch gesprochen wird. Und das wird als Demokratie präsentiert! 40 Prozent Nichtletten werden jetzt keine Wahl mehr haben. Sogar in der Sowjetzeit konnte jeder eine Ausbildung in seiner Muttersprache bekommen. Im demokratischen Lettland will die Regierung den Minderheiten diese Wahl verbieten.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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