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Moskau (KNA) — Die christlichen Kirchen in Russland haben 2013 gut dreimal so viel Geld durch die Spendung von Sakramenten und den Verkauf von Kerzen, religiöser Literatur und Ikonen eingenommen als 2010. Wie die Tageszeitung “Iswestija” (Dienstag) unter Berufung auf die nationale Steuerbehörde berichtet, erhielten sie dafür von den Gläubigen im vergangenen Jahr umgerechnet 99,3 Millionen Euro. Drei Jahre zuvor waren es demnach noch 31,7 Millionen Euro.

Den Großteil habe die russisch-orthodoxe Kirche eingenommen, sagte ein Experte des Justizministeriums der Zeitung, ohne konkrete Zahlen zu nennen. In Russland gibt es keine Kirchensteuer. Die Religionsgemeinschaften finanzieren sich hauptsächlich durch Kollekten und den Verkauf von Kerzen, Ikonen und Literatur.

kau/mit/brg

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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