LITAUISCHES KINO GOES BERLIN
LITAUISCHES KINO GOES BERLIN

Das Jubiläumsprogramm des 10. LITAUISCHES KINO GOES BERLIN ist ab sofort online. Vom 28. Oktober bis 1. November 2020 werden insgesamt 43 Lang- und Kurzfilme aus Litauen, Estland und Lettland in den Kinos Sputnik und Acud präsentiert. Neben neuen Produktionen sowie Festival-Highlights werden in einer Retrospektive auch Klassiker der Filmgeschichte gezeigt. Für vier Langfilme können darüber hinaus während des Festivals on-Demand-Tickets erworben werden. Neben dem Filmprogramm veranstaltet das Festival außerdem eine Online-Diskussion und eine Posterausstellung

Programm-Highlights

A WOMAN AND HER FOUR MEN (1983) von Algimantas Puipa
THE SMALL CONFESSION (1971) von Algirdas Araminas
THE GIRL AND THE ECHO (1964) von Arūnas Žebriūnas

In der RETROSPEKTIVE zeigen in diesem Jahr drei restaurierte und digitalisierte Filmklassiker die Wurzeln des aktuellen litauischen Kinos: das Drama THE SMALL CONFESSION (1971) von Algirdas Araminas, A WOMAN AND HER FOUR MEN (1983) von Algimantas Puipa und THE GIRL AND THE ECHO (1964) von Arūnas Žebriūnas.

Die besten litauischen Kurzfilme der letzten beiden Jahren gehen in den vier Programmen der SHORT FILM COMPETITION ins Rennen um den Publikumspreis. Zu sehen sind hier unter anderem COMMUNITY GARDENS (2019) von Vytautas Katkus​. Der Spielfilm über das Ende einer dysfunktionalen Vater-Sohn-Beziehung lief 2019 in Cannes und wurde vielfach ausgezeichnet. Die Animation FILM CREW IN QUARANTINE (2020) von Robertas Nevecka zeigt, mit welchen Mitteln Filmschaffende versuchen, während der Quarantäne Zeit totzuschlagen. In der Knetanimation MATILDA AND THE SPARE HEAD (2020) von Ignas Meilūnas braucht die wissbegierige Matilda bald einen Ersatzkopf für all die wichtigen Informationen, die sie gelernt hat. Doch dann beginnt die Verwirrung zwischen den beiden Köpfen… 

In der Reihe BALTIC SHORTS erwartet die Zuschauer*innen eine dreistündige Zusammenstellung baltischer Kurzfilme. In VIRAGO (Estland 2019) von Kerli Kirch-Schneider sterben alle Männer eines estnischen Dorfes seit Jahrhunderten vor ihrem 40. Geburtstag. Inspiriert von realen Ereignissen erzählt der Film von Frauen mit sowohl heroischen als auch feindseligen Eigenschaften. FAKE ME A HAPPY NEW YEAR (Lettland 2013) von Liene Linde zeigt anhand von vier Sylvester-Abenden im Leben einer Familie in Riga, wie sich eine Nation von 1999 bis 2012 verändert.

In der Sektion FESTIVAL PEARLS präsentiert das Festival vier Langfilm-Highlights des aktuellen litauischen Kinos.

FILM CREW IN QUARANTINE (Litauen 2020) von Robertas Nevecka
FAKE ME A HAPPY NEW YEAR (Lettland 2013) von Liene Linde

On-Demand-Vorstellungen

Alle vier Filme der FESTIVAL PEARLS sowie der Klassiker A SMALL CONFESSION sind vom 28. Oktober bis 1. November auf www.kinofondas.lt online verfügbar (nur in Deutschland).

Rahmenprogramm: Online-Diskussion & Posterausstellung

Neben dem Filmprogramm präsentiert das Festival ein kleines Rahmenprogramm: In Kooperation mit dem FilmFest Cottbus sprechen in einer Online-Diskussion am 30. Oktober (11-12.15 Uhr) Filmfestivalmitarbeiter*innen (Litauisches Kino Goes Berlin, FilmFestival Cottbus, Nordische Filmtage Lübeck) mit Vertreter*innen des Lithuanian Film Center sowie mit litauischen Produzent*innen darüber, inwiefern der litauische Film und das Publikum in Deutschland zusammenpassen. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt, eine Anmeldung ist erforderlich.

In Foyer des Sputnik Kinos findet während des Festivals eine Posterausstellung zu zehn Jahren „Litauisches Kino Goes Berlin“ statt.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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