In Lettland ist das Statistische Jahrbuch 2014 erschienen

Leider illustriert das reich bebilderte Buch nur den Niedergang des Landes, bemängelt die nationalkonservative Tageszeitung Neatkarīgā:

“Überall sinkende Zahlen im Jahresvergleich: Sinkende Wahlbeteiligung, Rückgang des BIP, die Zahl der Bevölkerung und die Zahl der geschlossenen Ehen ist gesunken. Die Zahl der Studenten auf 10.000 Einwohner wird immer geringer und das Produktionsvolumen der landwirtschaftlichen Produktion sinkt. Im Gegensatz dazu steigen die Preise, das durchschnittliche Heiratsalter, die Behandlungen im Krankenhaus und die Zahl derer, die an bösartigen Tumoren sterben. Menschen mit schwachen Nerven sollten nicht die Alterspyramide anschauen, denn so einen Geburtenrückgang wie nach dem Platzen der Immobilienblase haben wir in keinem Weltkrieg des 20. Jahrhunderts erlebt. Dies bedeutet, dass die Zukunftsperspektive düster ist und die komplette Katastrophe werden wir im Statistischen Jahrbuch des Jahres 2035 sehen.”