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Litauen: Nato-Schützenpanzer-Unfall | 13 US-Soldaten verletzt

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Litauen: Nato-Schützenpanzer-Unfall
Litauen: Nato-Schützenpanzer-Unfall

Bei einer Kollision von vier Stryker-Schützenpanzern im Rahmen der Nato-Militärübung „Saber Strike“ sind in Litauen mindestens 13 US-Soldaten verletzt worden. Das berichtete der Pressedienst des litauischen Verteidigungsministeriums am Donnerstag.

Demnach ereignete sich der Vorfall am Donnerstagmorgen auf der Autostraße zwischen Prienai und Kaunas. Vier Schützenpanzer sollen sich in einer Kolonne bewegt haben.

Am Ort des Geschehens waren Ärzte und Polizisten tätig. Die Verletzten mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Straße wurde zeitweilig für den Verkehr gesperrt.

Zur Ursache dieses Vorfalls gibt es zunächst keine Angaben.

US-Militärs nehmen in Litauen an der Nato-Militärübung „Saber Strike 2018“ teil, in deren Rahmen rund 3.000 US-Soldaten sowie 1.500 Stück Militärtechnik aus Deutschland in die baltischen Länder und Polen verlegt werden.

Das „Saber Strike“-Manöver findet seit 2010 regelmäßig im Baltikum statt, weil der dortige Suwalki-Korridor (polnischer Landstrich zwischen dem russischen Gebiet Kaliningrad und Weißrussland) angeblich von enormem strategischem Wert für die Nato sei. Dieses Jahr wird die Militärübung bis zum 15. Juni dauern.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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