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Tschechiens Präsident Miloš Zeman hat sich bei seinem Antrittsbesuch bei der EU in Brüssel gegen die geplanten schärferen Regeln beim Verkauf von Zigaretten ausgesprochen

Milos Zeman

Hier betätigt sich ein Raucher als fragwürdiger Lobbyist der Tabakindustrie, empört sich die linke Tageszeitung Právo:

Mit gesundem Menschenverstand, wie Zeman sagt, hat das nichts zu tun. In der EU sterben jährlich 700.000 Menschen an den Folgen des Rauchens, 18.000 allein in Tschechien.

… Sollte der Präsident nicht wenigstens den Versuch unternehmen, das öffentliche Interesse am Erhalt von Arbeitsplätzen in der Tabakindustrie mit dem öffentlichen Interesse am Schutz der Gesundheit und der Senkung der Sterberate abzuwiegen? Der Präsident verhält sich hier wie ein gewöhnlicher Lobbyist. Die Mehrheit der Tschechen tritt für die Einschränkung des Rauchens ein, inklusive eines Rauchverbots in Restaurants. Statt dies zu kommentieren, eilte der Präsident ins Hotel, um sich eine Zigarette anzuzünden.

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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