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Dank der Verabschiedung seines territorialen Plans für einen gerechten Übergang (TJTP) erhält Litauen 273 Mio. EUR aus dem Fonds für einen gerechten Übergang (JTF), um einen gerechten Übergang zu einer attraktiveren und grüneren Wirtschaft zu unterstützen.

Der Fonds für einen gerechten Übergang wird auf die am stärksten betroffenen Regionen in den Bezirken Kaunas, Siauliai und Telsiai ausgerichtet sein, die von einer kleinen Zahl sehr treibhausgasintensiver Industrieanlagen abhängig sind.

Die JTF wird grünen Wasserstoff und andere innovative Technologien in die Produktionsprozesse einführen. So werden beispielsweise 120 Millionen Euro in die Ökologisierung der größten Düngemittelfabrik in Kaunas investiert.

Rund 100 Mio. EUR sind für die Schaffung von Arbeitsplätzen in nachhaltigen Sektoren und die Diversifizierung der Wirtschaft in den Regionen mit hohem Anteil an fossilen Brennstoffen vorgesehen, insbesondere zur Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Darüber hinaus wird der Fonds Arbeitnehmern, die von der Energiewende betroffen sind – insgesamt etwa 4 500 Arbeitnehmer – helfen, neue Arbeitsplätze zu finden und sich die entsprechenden Qualifikationen für die grüne und digitale Wirtschaft anzueignen, damit niemand zurückbleibt.

Der JTF wird auch den Einsatz erneuerbarer Energien und die Energieeffizienz steigern, indem fossile Heizkessel durch erneuerbare Wärmepumpen ersetzt werden und erneuerbarer Wasserstoff und andere innovative Technologien in Produktionsprozessen eingesetzt werden. Die Mittel werden auch für die Sanierung und Modernisierung von Industriestandorten verwendet, um KMU anzusiedeln.

In den TJTPs werden die Gebiete festgelegt, die im Anschluss an einen Dialog zwischen der Kommission und den lokalen Partnern im Rahmen der Verhandlungen über die Partnerschaftsvereinbarungen 2021-2027 Unterstützung durch die JTF erhalten. Die Kommission genehmigte das Partnerschaftsabkommen mit Litauen im April 2022. Die TJTPs ermöglichen auch Finanzierungen im Rahmen von InvestEU (ein Programm für gerechten Übergang) und der Darlehensfazilität für den öffentlichen Sektor für gerechten Übergang (ein neues Instrument, das Zuschüsse der Kommission mit Darlehen der Europäischen Investitionsbank für Übergangsregionen kombiniert).

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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