Eine Rekordzahl an internationalen Ausstellern aus 165 Ländern hat ihr Kommen zugesagt. 95 Prozent der Ausstellungsflächen sind gebucht. Zu den internationalen Ausstellern zählen seit den 1990er Jahren auch die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen. Das Baltikum gehört nicht zu den Top Reiseländern, doch bei vielen Reisenden war in den letzten Jahren die Tendenz hoch, gerne auch neue Reiseziele zu erkunden.
Es sind nicht nur die Städtereisen nach Tallinn, Riga oder Vilnius, die das ganze Jahr über Touristen aus aller Welt anlocken. Auch ein Sommerurlaub im Baltikum lohnt sich. Beliebt bei Einheimischen und Ausländern sind die Küstenorte:
- Pärnu in Estland ist bekannt für seine schönen Strände und Wellnessangebote.
- Die Stadt Jurmala in Lettland punktet mit ihren langen Sandstränden und ihrer charmanten Architektur.
- Einzigartig in ihrer Art ist die Stadt Nida auf dem litauischen Teil der Kurischen Nehrung. Ein ruhiger Ort mit atemberaubender Landschaft und weiten Stränden. Ideal für Naturliebhaber.
Ebenfalls ein Land, das noch nicht zu den Hauptreisezielen gehört, ist Albanien, das diesjährige offizielle Gastland der Messe. Es lockt mit seinem reichen kulturellen Erbe und seinen faszinierenden Landschaften. Unter dem Motto „Albania All Senses“ präsentiert das albanische Ministerium für Tourismus und Umwelt auf der ITB die beeindruckende Vielfalt des südosteuropäischen Balkanlandes.
Bereits im Januar, auf der spanischen Reisemesse Fitur 2025, sagte die Ministerin für Tourismus und Umwelt Mirela Kumbaro Furxhi, bezüglich des touristischen Wachstums in ihrem Land: „Es wird erwartet, dass das Jahr 2025, in das wir gerade eingetreten sind, noch erfolgreicher wird. Die Buchungen haben bereits früher begonnen als in jedem anderen Jahr.“ Und bezugnehmend auf die ITB, bei der Albanien, so die Ministerin, „das Ehrenland sein wird“, betonte sie: „Jeder ist in Albanien willkommen“.
In seiner deutschen Tourismusanalyse schreibt Professor Ulrich Reinhardt:
„Reisen wird auch 2025 von den meisten Bundesbürgern als essenzieller Bestandteil des Lebens gesehen. Für sie ist Urlaub nicht nur Erholung, sondern auch eine bewusste Auszeit vom belastenden Alltag – ein Ventil in einer Zeit, die von Pessimismus und negativen Schlagzeilen geprägt ist, sowie ein Ausdruck von Resilienz und dem Bedürfnis nach Normalität.“
Seit Jahrzehnten ist die ITB ein Spiegelbild dieses wichtigen Bestandteils des Lebens.



















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