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ITB Berlin 2024 in den Startlöchern

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Als im März 2016 die die Internationale Tourismus Börse in Berlin ihr 50 jähriges Bestehen feierte, war noch nicht absehbar, was das kommende Jahrzehnt bringen würde. Bedingt durch die Covid-19 Pandemie konnte drei Jahre hintereinander die Tourismusmesse in Präsenz nicht stattfinden. Das erste Mal musste die Messe 2020 kurzfristig abgesagt werden. 10.000 Aussteller aus über 180 Länder hatten bereits ihr Kommen zugesagt. Doch Corona hat allen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Traumziele erkunden, Traumreisen gewinnen, nichts ging mehr. Auch in den Jahren 2021 und 2022 blieb das Berliner Messegelände geschlossen. Es gab die Möglichkeit, sich digital zu vernetzen und auf dieser Ebene zu kommunizieren. Das konnte aber den persönlichen Austausch und das bunte Treiben einer Reisemesse nicht ersetzen. Erst im vergangenen Jahr 2023 gab es einen Neustart, live auf dem Messegelände in Berlin. Unter dem Motto „Open for Change“ kamen rund 5500 Aussteller aus 161 Ländern und wagten einen, wenn auch bescheidenen, Neuanfang. Mit dabei die drei baltischen Staaten, Estland, Lettland und Litauen.Seit dem Jahr 2023 dauert die Internationale Tourismus Börse nur noch drei Tage und fungiert als reine Fachbesuchermesse.

Auch diesmal sind die  Baltischen Länder wieder in Halle 18 präsent, wenn dieweltweit größte Veranstaltung dieser Art, die ITB 2024, vom 5. bis 7. März ihre Messehallen rund um den Berliner Funkturm öffnet. Erwartet werden rund  6000 Aussteller aus 164 Ländern und Regionen. In den 27 ausgebuchten Ausstellerhallen werben sie mit ihren Highlights und neuen Innovationen. Oman, das bereits als Partnerland für die gecancelte Messe 2020 gesetzt war, ist nun in diesem Jahr das Gastland. Das Sultanat aus dem Südosten der Arabischen Halbinsel präsentiert sich mit einer Vielzahl von Reisezielen. „Wir freuen uns, dass das Sultanat Oman im Jahr 2024 das Gastland sein wird und sind entschlossen, der internationalen Reisebranche ein beeindruckendes und nachhaltiges Erlebnis zu bieten, das alle möglichen Sinne anspricht und sämtliche Erwartungen erfüllt“, betont Salim Al Mahrouqi, Minister für Kulturerbe und Tourismus des Sultanats Oman. Am Ausstellungsstand von Oman, in Halle 2.2, haben die Besucher die Möglichkeit, sich über Land und Leute sowie die über 5000-jährige Geschichte und Kultur des Sultanats zu informieren. Vom Wandern in Wadis und Bergen über Schnorcheln und Tauchen bis hin zum Faulenzen an wunderschönen Stränden bietet das Urlaubsland zahlreiche und auch nachhaltige Tourismusinitiativen an.

Neben Geschäftsabschlüssen und Verträgen bietet die ITB, in guter alter Tradition, auch ein umfangreiches Programm mit Vorträgen, Workshops und Diskussionen zu den verschiedensten Themen des weltweiten Tourismus.

Thomas Marschner
Freier Journalist aus Berlin

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