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Sassnitz-Mukran, 27. September 2019 — Im Hafen von Mukran haben sich auf Einladung des „Lead-Partners“ Mukran Port die Projektpartner des Interreg-Projektes SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS zu einem Partnership-Meeting zusammengefunden.

Die Vertreter der Häfen Elblag (Polen), Karlshamn (Schweden), Mukran (Deutschland) und Roenne (Dänemark) sowie des Klaipeda Shipping Research Centre (Litauen) arbeiteten zwei Tage lang gemeinsam an den einzelnen Themenstellungen des Projektes. Zusätzlich wurde die weitere strategische und operative Vorgehensweise für das bereits seit 2018 laufende Projekt festgelegt.

Der Hauptfokus bei SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS liegt auf der Entwicklung und Implementierung neuer Linienverbindungen im Container-, Bulk- und Stückgutbereich, der Einführung und Installation neuer Fährverbindungen bzw. der wesentlichen Optimierung bestehender Fährverbindungen sowie der Verbesserung der intermodalen Hinterlandverbindungen der Häfen.

Ebenso wird in dem Projekt herausgearbeitet, inwiefern sich die genannten Hauptziele mit dem Thema Klimaschutz verbinden lassen, um so nachhaltige und wegweisende Lösungsansätze für die Zukunft zu entwickeln. Hierfür werden zu den Partnership-Meetings stets externe Experten eingeladen.

Ein wichtiger Erfolg war der Beitrag des Projektes zur Etablierung ganzjähriger Abfahrten zwischen Bornholm und Mukran sowie die Erhöhung der Abfahrtsfrequenzen in den Sommermonaten auf dieser Verbindung.

Mit dem bisherigen Projektverlauf können wir sehr zufrieden sein. Die einzelnen Projektpartner verzeichnen bereits positive Effekte für sich und die jeweilige Region. Diesen Weg wollen wir weiter fortführen und haben dabei ebenso die aktuelle Thematik des Klimaschutzes auf der Agenda,

sagt Harm Sievers, Geschäftsführer Mukran Port, das Meeting zusammenfassend.
Experten trafen sich zum Partnership-Meeting des Interreg-Projektes SOUTH BALTIC TRANSPORT LOOPS im Mukran Port

Über den Mukran Port

Der östlichste Tiefwasserhafen Deutschlands ist für alle im Ostseeraum operierenden Schiffsklassen zugänglich. Die Lage an der offenen See erlaubt eine einfache Hafenansteuerung ohne Revierfahrten und Lotsenpflicht.

Der Hafen bietet auf einer Gesamtfläche von knapp 430 Hektar mit Fähr-, Eisenbahn-, Multipurpose- und Offshore-Terminals sowie umfangreichen Produktions- und Lagerflächen alles, was einen modernen Multifunktionshafen ausmacht. Im Hafen- und Bahnhofsbereich stehen insgesamt rund 90 Kilometer Gleisanlagen zur Verfügung. Als einziger Hafen Westeuropas verfügt der Mukran Port neben Gleisen der europäischen Normalspur auch über Gleise und Umschlaganlagen für die russische Breitspur und wird daher als „westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn“ bezeichnet.

Quelle: Mukran Port

Die Baltische Rundschau | Online-Redaktion
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2 Comments

  1. Es bleibt die Frage, was man durch Klaipeda in- und ausfuehren wirt. Es war ein Knotenpunkt in der Sowjetzeint. Noch nicht. Was blieb jetzt noch davon? Die Russien nutzen die Haefen von Sankt-Petersburg und Ust-Luga.

    1. Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Publikation.
      Wir haben Ihre Frage an den Generaldirektor von Klaipeda Port und andere Verantwortliche gerichtet, aber bisher haben wir keine verständliche Antwort erhalten. Versuchen Sie, den Assistent-Generaldirektor von Klaipeda Port zu kontaktieren:
      Frau Dovilė Ringis, Tel: +370 46 499677, e-mail: [email protected]

      Mit freundlichen Grüßen
      Dr. Ingvar Heinrich Lotz
      Chefredakteur

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